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The Black Waters
 
The Black Waters - Hotel666 (Germany) PDF Print E-mail
Tuesday, 14 October 2008
Jesusmartyr


Heavy Metal aus Argentinien kriegt man ja nu’ auch nicht gerade mit schöner Regelmäßigkeit vor den Latz. Wieso eigentlich? Viel schlechter als das, womit das Gros der zahllosen Krawallbrüder und Schwestern aus den Industrienationen den völlig übersättigten Markt zufurzt kann das doch eigentlich gar nicht sein, oder? Wohl an: Komm Herr Jesus, sei unser Gast, lass hören, was Du uns da bescheret hast: ... ah ha, es geht los mit einem strunzlangweiligen Intro. Zum Glück nur eine Minute. Aber dann geht’s ab. Grooviger Neo-Thrash-Metal mit einem Gesang, der mich spontan an THE HAUNTED erinnert. Satt und druckvoll produziert, nicht melodisch, aber immerhin harmonisch und überwiegend im Midtempo-Bereich.

Die tiefergelegten Gitarren glänzen sicherlich nicht gerade durch Virtuosität, legen aber ein schön fettes Brett hin; das Riffing hört sich für mich streckenweise so an, als würde man typische Old-School-Thrashers im „Neo“-Sound interpretieren, die Soli sind teilweise arg noisig und zum Glück eher sparsam eingesetzt. Höhepunkt der Scheibe sind für mich „Seed Of Evil“ und der Uptempo-Kracher „High at the Holy City“, der Titeltrack hingegen ist - als einziger Song auf der CD - totaler Müll.

Insgesamt also eine Scheibe, die mit der internationalen Konkurrenz durchaus mithalten kann. Hör ich mir bestimmt noch mal an.

Review-Korgüll the Exterminator

www.hotel666.de

 
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