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Violence Divine - Metalglory (Germany) PDF Print E-mail
Wednesday, 15 October 2008
prey for nothing


Aus dem fernen Israel klingen mal wieder metallische Klänge an unser mitteleuropäisches Ohr und wissen diese durchaus zu entzücken. PREY FOR NOTHING ist eine Viererkombo aus dem Heiligen Land, die auf „Violence Divine“ einen feinen Bastard aus melodischem Death und modernem Thrash entfesselt.

Vom Label eher in die Richtung des technischen und progressiven Death Metal gerückt, war ich bei erstmaligem Hören doch sehr überrascht wie eingängig, ballernd und teilweise straight die Israelis zu Werke gehen. Zwischendurch findet man zwar immer mal wieder ein paar verspielte Gitarrensoli oder rhythmische Spielereien, die das Label nicht Lügen strafen, doch im Gesamtbild präsentieren sich PREY FOR NOTHING als moderne Deather mit viel Bums in den Riffs und einer sympathischen Grundlage aus klassischem Thrash Metal. Die modernen Einflüsse treffen den Hörer mit viel Melodie, aber auch reichlich Härte, aggressivem Gesang und einem gesunden Einsatz an Double Bass. Besonders gesanglich, vielleicht aber auch durch die melodiöse Gitarrenarbeit blitzte in meinem Hirn gelegentlich der Name CHILDREN OF BODOM auf. Die Israelis schaffen es aber, sämtliches Rumgedudel der Finnen außen vor zu lassen und sich auf den treibenden und nach vorne preschenden Metal zu konzentrieren. So würden mir die Finnen auch wesentlich besser gefallen.

Versehen mit einem nicht zu beanstandendem Sound (produziert von Jacob Hansen in seinem Hansen Studio) bietet „Violence Divine“ also ein ordentliches Schlachtmahl für Freunde melodischen Death und Thrash Metals. PREY FOR NOTHING haben definitiv ihre Hausaufgaben gemacht und liefern ein beeindruckendes Debut mit etwas Raum nach oben ab.

www.metalglory.de

 
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