The Black Waters - Heavy-magazine (Germany) PDF Print E-mail
Monday, 27 October 2008
Jesusmartyr


Jesusmartyr- Ein argentinisches Quartett, das sich zum klassischen Trash-Metal berufen fühlt. So kann man auch keine großen Überraschungen erwarten. Stimmkräftiger Sänger, irre Soli, schnelle und harte Riffs, wildes Schlagzeug-Spiel, hie und da ein kreativ-ruhiges In- oder Outro. Was aber sehr wohl überrascht, ist der extra harte Verzerrer, der ein angenehm geiles Soundvolumen erzeugt, wie ich es zuletzt bei "The Vision Bleak- The Wolves Go Hunt, They Prey" gehört habe.

Auch fällt sehr positiv auf, dass sich Jesusmartyr offensichtlich sehr viel Mühe gegeben haben, dass sich die einzelnen Tracks untereinander nicht zu änlich anhören, was vor allem den kreativen Riff- und Soli-Combos von "What Makes You Burst", "Hecatomb" und "Motherland" anzuhören ist. Ebenfalls ungewöhnlich ist, dass es mit "High At The Holy City" und "Masses Want Dead" auch reine Death-Nummern auf die Platte geschafft haben, was allerdings keine Abwechslung bringt, sondern nur Kopfweh verursacht.

Hinzu kommt, dass bei der recht kurzen Spielzeit von 32 Minuten solche Tracks in jeglicher Hinsicht nur abträglich erscheinen, da sie die hörenswerte Spielzeit auf knapp 28 Minuten reduzieren und das Album wie eine EP rüberkommen lassen. Alles in allem eine qualitativ sehr gute, aber recht kurze Platte für Leute die sich an etablierten Trash-Größen alà Metallica und Megadeth schon sattgehört haben.

Das Heavy-Magazine gibt diesem Album 8,0 von 10 Punkte !

Fazit: Bereits schon im Debut sehr ausgereifter Trash-Metal, der sich allerdings mit den Death-Einlagen selbst ein Bein legt.

www.heavy-magazine.de

 
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