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Dark Frequencies - Pandaimonix (Germany) |
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Tuesday, 09 December 2008 |
Chiraw aus dem niederländischen Almelo sind 2006 mit der EP "Resurrection" 2006 erstmals in Erscheinung getreten. Mit "Dark Frequencies" steht nun der erste Langspieler in den Startlöchern. Musikalisch schmückt man sich mit modernem Death Metal der Marke In Flames, gepaart mit typischen Metalcore Elementen wie Breakbeats. Allerdings klingt die Geschichte recht ähnlich. So befindet man sich längst bei "Revolve", während "Dominion" noch in den Gehörgängen klebt, ohne dass es merkliche Unterbrechungen gab.
Was man den Songs jedoch zu Gute halten muss ist eine große Portion an Abwechslung. Innerhalb der einzelnen Lieder gibt es massenhaft Sprünge von langsam zu schnell, von sphärisch zu knallhart und von Klargesang zu Screaming in allen erdenklichen Variationen. Die Ähnlichkeit der Songs wird erstmals mit dem Geklimper-Instrumental "The void" unterbrochen. Das folgende "Vacant" hat einen interessanten Gitarreneil in der Mitte. Bei "Insomnia" nimmt man vorerst den Fuß vom Gaspedal. Vor dem finalen Turbo namens "Unleashed" findet sich mit "The omen" noch ein weiteres, mystisches Instrumental. Wie bereits erwähnt sind die einzelnen Songs auf hohem Niveau und ungewöhnlich abwechslungsreich. Meiner Meinung nach wäre es aber besser gewesen, die Vielzahl kompositorischer Elemente etwas herunter zu schrauben und die Lieder damit individuell zu versehen. So wirkt das Material häufig wie nochmals aufgebrüht.
An der Produktion gibt es aber kaum zu meckern. Diese ist durchgängig zufriedenstellend, auch wenn dem Schlagzeug hier und da mehr Druck nicht geschadet hätte. Wer auf härteren Metalcore abfährt kann bei der Scheibe ruhig zugreifen.
Score: 70/100
pandaimonix.de
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