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ForceFeed - Visions Underground (Germany) PDF Print E-mail
Friday, 13 February 2009
Forcefeed


Und noch ein vielversprechender Kandidat aus dem Hause Rusty Cage Records: Forcefeed geben sich die Ehre und haben nun ihr drittes Album herausgebracht. Wie ihre Rusty Cage Records-Kollegen von Chiraw kommen auch Forcefeed aus den Niederlanden und auch bei ihrem Album hatte Jochem Jacobs von Textures seine Hände mit im Spiel.

Zehn Tracks finden sich auf dem selbstbetitelten Album und auffällig sind die besonders bösen (also tiefer gestimmten) Gitarren, die einem das ein oder andere durchaus hörenswerte Riff um die Ohren hauen. Dennoch habe ich drei Anläufe gebraucht um überhaupt irgendwas mit „Forcefeed“ anfangen zu können und dem Drang zu widerstehen, einfach wieder auszuschalten. Aber es hat sich gelohnt, inzwischen mutiert die Scheibe bei mir zum Dauerbrenner. Die fünf Herren prügeln sich aggressiv nach vorne und mir schmerzt der Hals schon fast nur vom Zuhören. Entspannung für die strapazierten Gehörgänge gibt es nur bei einem Teil der Refrains, wenn Brüllwürfel Lennard Barendse (zumindest habe ich nirgendwo gefunden, dass es wer anderes ist...) zeigt, dass er auch clean ganz angenehm singen kann. Passt jedenfalls sehr gut in die Songs und bringt etwas Abwechslung rein. Musikalisch mag ich Forcefeed ungern einer Richtung zuordnen. Slipknot und Korn lassen zwischendurch grüßen, dazu noch etwas Thrash und ein bisschen Melodie... und irgendwie ist die Beschreibung immer noch dürftig.

Mit „Grinder“, „Break Away“ und „Buried And Gone“ finden sich drei aussagekräftige Songs auf der Myspace Seite der Band (www.myspace.com/forcefeedband). Eine weitere Empfehlung ist auf jeden Fall auch noch „No Answers“, mein persönlicher Favorit. Deshalb auch hier meine (eigentlich schon übliche) Empfehlung einfach mal rein zuhören. Wer kompromisslosen Metal mag, ist hier sicherlich gut bedient.

8,5/10

www.visions-underground.com

 
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