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Darkday Carnival - FFM-Rock (Germany) PDF Print E-mail
Thursday, 08 February 2007
Cypher review Darkday Carnival

Cypher werden als hollandischer Geheimtipp gehandelt und sind mit ihrem Debut auch gar nicht mal so schlecht. Da krachen fette Riffs von Sanger / Klampfer T und Sander aus den Boxen, musikalisch ist der Opener "Fortune My Foe" eine Mischung aus Thrash und einer Prise Hardcore. Mit "Handfull of Darkness" wird dann das Gaspedal durchgedruckt und Drummer Frank treibt ohne Ende. Eine flotte Thrash Nummer, die im Mittelpart stampfend und druckvoll wird. The Haunted und fruhe In Flames schiessen mir bei "Nailed to Redemption" durch den Kopf, da sind die Hollander mit dem Track tief im skandinavischen Melo Death verwurzelt, auch wenn T mal extrem tiefe Growls ausshoutet. Mit dem schleppenden "Rape the Willing" geht es weiter, eine richtig zahe Nummer, auf die dann mit "Statues of Flesh" wieder eine schnellere Thrash Granate folgt. Und auch bei "Make Thick My Blood" gehen die Vier ausser in ein paar stampfenden Parts nicht vom Gas. Weiter auf der Uberholspur bleiben die Jungs mit "Intersection of Constraints" und "Forward Devolution". Dann beginnt das Titelstuck, das sich in drei Parts gliedert, Part I "Feast" ist ein melancholisches Instrumental, das uns zu Part II, "Whoring The Land" uberleitet, der zwar zwischenzeitlich mal richtig flott wird, aber in der Hauptsache aus donnernden Doublebass Passagen besteht. Part III, "Maggotnation" donnert auch grosstenteils, besitzt aber auch ein paar schnelle Thrash Attacken. Im Fazit muss man allerdings sagen, dass wir hier zwar ein sehr gutes, aber auch austauschbares Album haben. Was fur meine Begriffe fehlt, sind die gewissen Uberraschungselemte, jedoch kann man auf der anderen Seite gegen die musikalische Qualitat der Band nicht meckern.

Geschrieben von Jochen Strubel

http://allover-ffm-rock.de

 
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