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Shredz at an exhibition - Rocknroll Reporter (Germany) |
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Wednesday, 14 March 2007 |
Boah ey, das ich das noch erleben darf: Paul Clark, bekannt als Oberhuddler bei der David Cross Band, prasentiert mit "Shredz at an exhibition" ein echtes 80er-Gitarrenhelden-Album. Im Booklet steht, dass er auf Joe Satriani, Steve Vai, Eddie Van Halen und Yngwie Malmsteen stunde und damit kann ich die Beschreibung der musikalischen Richtung des Klangs der CD schon beenden. Dem ist kaum etwas hinzuzufugen. Technisch ist er seinen grossen Vorbildern sehr nah, manchmal fehlt deren Genialitat, doch das Konzept von "Shredz at an exhibition" hat zumindest etwas sehr Eigenes im hardrockenden Bereich und lehnt sich konzeptionell an die Komposition von Modest Mussorgski aus dem Jahr 1874 "Bilder einer Ausstellung" an. Er vertont darauf also sieben Gemalde (beispielsweise “Das Floss der Medusa” von Theodore Gericault) in Form eines instrumentalen sechssaiten Geschwindigkeitsrausches und das hat wohl kaum jemand vor ihm im Flitzefinger-Genre gemacht. Schwer verdaulich durfte die Kost fur alle Instrumentalmusikfeinde sein, doch wer eh auf Gitarrenheroen alter Schule stehen, wird vor Freude Schwielen an den Fingern bekommen. Achtung Nachwuchsgitarristen: nach dem Durchhoren konnte ein emotionales Tief den Willen zur Fortbildung lähmen. So technisch brillant wie Paul Clark wird eh kaum jemand werden.
Geschrieben von Thorsten Seiffert Punkte 6/6
http://www.rocknroll-reporter.de
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